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Schaffel, Natalia

Name:Schaffel, Natalia
Thema:Ökologische Bewertung der HTAC-Kohlestaubverbrennungsmethode
Abgabe:2009

Zusammenfassung:

Die Flammenlose OXidation (FLOX), im englischen Sprachraum entweder als High Temperature Air Combustion (HTAC) oder als MILD (Moderate and Intensive Low-oxygen Dilution) Combustion bekannt, gehört zu den wichtigsten Forschungsgebieten der Verbrennungstechnik in jüngerer Zeit. Die HTAC-Technologie zeichnet sich dadurch aus, dass die chemischen Reaktionen nahezu im gesamten Volumen des Verbrennungsraumes stattfinden. Dies geht sowohl mit einer sehr gleichmäßigen Temperaturverteilung als auch einer gleichmäßigen Verteilung der chemischen Komponenten einher. Neben sehr niedrigen NOx- wie auch CO-Emissionen ermöglicht die Anwendung dieser Technologie hohe und gleichmäßige Wärmestromdichten. Bis heute hat die HTAC-Technologie hauptsächlich Anwendung in Industrieöfen gefunden, die mit gasförmigen Brennstoffen oder leichtem Heizöl befeuert werden. Zusätzlich wird bei den meisten industriellen Anwendungen die Restwärme aus dem Prozess zurückgewonnen, was insgesamt zu beträchtlichen Brennstoffeinsparungen führt.

Zusammenfassend folgen die wichtigsten Vorteile der mit Staubkohle befeuerten Kessel, die mit HTAC Technologie funktionieren. Da wären zuerst die hohen und gleichmäßigen Wärmeströme, die während des Verbrennungsprozesses abgestrahlt werden, welche ein Resultat der hohen Befeuerungsdichte und der konsequent kleinen Bauart des Kessels sind. Als nächstes seien die, im Vergleich zu Standard-PCBrenner, geringen NOx-Emissionen genannt. Desweiteren sind die Brenner simpel aufgebaut: ohne Luft Stufung, Flammenstabilisator oder Drall Erzeuge, was üblicherweise in kommerziellen Staubkohlebrennern verwendet wird.

Insgesamt ergeben die Rechnungen, dass die HTAC-Technologie eine machbare, effiziente und saubere Technologie für Staubkohle befeuerte Kessel ist.

 

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