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Huntorf2020

Huntorf2020 ist ein Forschungsvorhaben des Forschungszentrums Energiespeichertechnologien der Technischen Universität Clausthal.

 

Projektleiter:

 

Projektlaufzeit: 01.01.2018 - 31.12.2019

 

Förderkennzeichen: 03ET6139(A/B) (PTJ im Auftrag des BMWi)

 

Ansprechperson für Rückfragen: Friederike Kaiser

 

 

 

Kurzzusammenfassung:

Das Vorhaben Huntorf2020 wird im 6. Energieforschungsprogramm der Bundesregierung als Forschung für eine umweltschonende, zuverlässige und bezahlbare Energieversorgung gefördert und leistet einen Beitrag zu der strategischen Ausrichtung der Technischen Universität Clausthal mit ihrem Forschungsschwerpunkt Nachhaltige Energiesysteme. Zwei Institute des Energie-Forschungszentrums der Technischen Universität Clausthal – welches eines der fünf Standorte des Energie-Forschungszentrums Niedersachsen (EFZN) repräsentiert – werden in Kooperation mit der Uniper Kraftwerke GmbH, Wilhelmshaven, als Betreiberin des weltweit ersten Druckluftspeicherkraftwerks im niedersächsischen Huntorf, neue Wege zur Speicherung von regenerativ erzeugtem Strom untersuchen. Druckluftspeicherkraftwerke sind mit hoch flexiblen, effizienten Gasturbinen/-verdichtern ausgestattet, die während der Speicheraufladung auch negative Regelleistung zur Verfügung stellen können. Sie sind somit Speicherkraftwerke für den so genannten „Vier-Quadranten-Betrieb“, der auch die Blindleistungskompensation für die Netzspannungsstabilisierung umfasst. Untersuchungsgegenstand ist unter anderem, den Prozess durch die Nutzung von Wasserstoff CO2-frei zu gestalten. Solche regenerativen Speicherkraftwerke sind neu und für die Energiewende zur Sicherstellung der Versorgung bei Dunkelflauten dringend erforderlich. Bei einem Überangebot von Sonnen- und Windenergie kann das Speicherkraftwerk auch Energie aufnehmen und damit die Abregelung der Wind- und Sonnenstromerzeuger verhindern, was zu einer Kostenersparnis im Milliardenbereich für den Stromkunden führt.

Projektziel: Untersuchung verschiedener Anlagenvarianten mit dem Ziel, die Bedingungen festzulegen, die Wirtschaftlichkeit und CO2-freien Betrieb bei gleichzeitiger hoher Kraftwerkseffizienz ermöglichen.

 

Arbeitsansatz: Bearbeitung und Kombination von drei Betrachtungsebenen:

  • mikroskopische Betrachtung der neuartigen Hochdruck-Wasserstoff-Verbrennung mittels Computersimulation der Reaktions- und Wärmeübertragungsmechanismen
  • thermodynamische Analyse des gesamten Kraftwerksprozesses
  • makroskopische Betrachtung des regionalen Energiesystems mit dem Speicherkraftwerk als netzdienlicher Kernkomponente

Die Betrachtungsebenen sind eng miteinander verknüpft und ermöglichen eine ganzheitliche und anwendungsnahe Evaluierung und Entwicklung.

 

(Vorläufige Informationen - Details folgen in Kürze!)

 

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